Komplett-PCs mit AMD Bristol Ridge in Deutschland verfügbar

Bereits im Sommer gab es erste Anzeichen, dass die neue DDR4-Plattform AM4 für OEMs bereits ausgerollt wird, während sie für den Retail-Markt noch zurückgehalten wurde; damals anscheinend, um sie zusammen mit der neuen CPU-Architektur Zen präsentieren zu können, was sich inzwischen aber zerschlagen hat. Nun muss es (vorerst) doch die letzte Evolutionsstufe der Bulldozer-Architektur richten.

Wie zuletzt im mobilen Segment ist bei den Desktop-Komplettsystemen Hewlett-Packard Vorreiter in Sachen neuer AMD-Plattform. Gleich sechs Systeme wurden in den letzten Tagen in den deutschen Handel gebracht: einige nur in Form einer Ankündigung, manche jedoch schon verfügbar.

Als preisgünstigste Variante wäre da der HP Pavilion 510-p150ng, eine Variante jenes Systems, das bereits seit Sommer durch den Blätterwald geistert und nun auch in Deutschland verfügbar ist.

hp-pavilion-512-p150ng

Er ist bestückt mit einem AMD A10-9700 „Bristol Ridge” mit 4x 3,5 GHz, 8 GiB DDR4-RAM, nutzt die IGP des Namens Radeon R7 und verfügt neben VGA und HDMI auch über Gb-LAN, WLAN nach 802.11ac-Standard, Bluetooth 4.2, Cardreader und Windows 10 Home 64 Bit. Leider ist er mit einer 1-TB-Festplatte und nicht mit einer schnellen SSD bestückt, aber bei einem Gesamtpreis von 399 EUR bei Amazon darf man vermutlich nicht meckern.

Die übrigen fünf Modelle gehören allesamt zur Serie HP EliteDesk 705 G3. Sie sind – wie die Vorgänger-Versionen auf Kaveri-Basis – als normaler Desktop mit Suffix MT verfügbar…

hp-elitedesk-705-g3-mt

…sowie als besonders schlanke SFF-Version:

hp-elitedesk-705-g3-sff

Sie sind entweder mit der Dual-Core-CPU AMD A8-9500 mit 2x 3,5 GHz bestückt, dem A10-9700 mit 4x 3,5 GHz oder aber mit dem Topmodell der Bristol-Ridge-Reihe, dem A12-9800 mit 4x 3,8 GHz. Die Eckdaten der Bristol-Ridge-Prozessoren für die AM4-Plattform gibt’s hier zu lesen. Es gibt Varianten mit 4 GiB und 8 GiB DDR4-RAM, mit einer 500 GB fassenden Festplatte, 256-GB- oder 512-GB-SSD. Die Preise reichen von 629 EUR bis knapp 1000 EUR, wobei ergänzt werden muss, dass den EliteDesk-Versionen von HP nicht nur Pro-Versionen von Windows beiliegen, sondern auch spezielle Garantie- und Service-Pakete, die mit normalen Versionen für Endverbraucher nicht kombiniert werden können.