AMD A10-6800K und A10-6700 im Test – neue APUs, alter Kern

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Der Artikel zum Erscheinen von „Trinity“ fing an mit einem Zitat von AMD: „Deliver the best APU every year!“ Damit will man nicht bis zum Ende des Jahres warten und präsentiert am heutigen Tag ein kleines Update für den Sockel FM2. Mit zwei Piledriver-Modulen (vier Integer-Kerne) und 384 VLIW4-Shadern hat sich allerdings an den Eckdaten gegenüber „Trinity“ nichts verändert, einzig der Takt wurde bei gleichbleibender TDP angehoben. Das neue Spitzenmodell A10-6800K taktet entsprechend mit 300 beziehungsweise 200 MHz im Turbomodus höher als der direkte Vorgänger A10-5800K.

Neben einer reinen Anhebung des Taktes hat es aber dennoch kleinere Änderungen gegeben. Anders ist es auch gar nicht zu erklären, warum AMD auf eine neue Maske setzt (RL-A1 statt TN-A1). An den Ausführungseinheiten hat sich dabei nichts geändert, die Berichte (1 & 2), nach denen „Richland“ Dual Graphics mit GCN-Grafikkarten der Generation Radeon HD 7000 unterstützt, erwiesen sich für die Desktopvariante leider ebenfalls als nicht korrekt. Als Grund für eine neue Maske kann allerdings gehandelt werden, dass bei „Richland“ der Turbo dank über dem Die verteilter Temperatursensoren verbessert worden sein soll. Ob diese allerdings nicht schon bei „Trinity“ integriert waren und schlicht nicht ordnungsgemäß funktionierten, können wir nicht genau sagen. Ein anderes Gerücht hingegen besagt, dass AMD die Effizienz des Resonant-Clock-Mesh verbessern konnte.

All diese Theorien werden wir auf den nächsten Seiten genauso beleuchten, wie die Fragestellung nach der erzielten Mehrleistung von „Richland“ gegenüber „Trinity“. Wir bedanken uns bei AMD für die Bereitstellung der beiden Samples und wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

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