APU13: Details und Roadmap f체r AMDs Media SDK

Kurz vor der Ent짯wick짯ler짯kon짯fe짯renz APU13 hat짯te AMD nicht nur die neue Ver짯si짯on 2.9 sei짯nes Acce짯le짯ra짯ted Par짯al짯lel Pro짯ces짯sing Soft짯ware Deve짯lo짯p짯ment Kit (APP SDK) ver짯철f짯fent짯licht, son짯dern par짯al짯lel dazu auch eine ers짯te 철ffent짯li짯che Beta des neu짯en Media SDK. Urspr체ng짯lich wur짯de das Media SDK bereits ein Jahr zuvor auf der damals noch AFDS2012 genann짯ten Ver짯an짯stal짯tung ange짯k체n짯digt, wobei eine 철ffent짯li짯che Beta f체r 2012 und die ers짯te sta짯bi짯le Ver짯si짯on im Jahr 2013 in Aus짯sicht gestellt wur짯de. Offen짯sicht짯lich konn짯ten bei짯de Ter짯mi짯ne nicht ein짯ge짯hal짯ten wer짯den. Immer짯hin sind in der Zwi짯schen짯zeit mit AMDs Screen짯Mir짯ror und Wire짯less-Dis짯play L철sun짯gen ver짯f체g짯bar, die auf der Arbei짯ten am Media SDK basie짯ren. Als wei짯te짯res Bei짯spiel wird noch die Strea짯ming-Anwen짯dung Splash짯top ange짯f체hrt, mit der sich bei짯spiels짯wei짯se Com짯pu짯ter짯spie짯le vom Desk짯top-Rech짯ner auf ein Tablet strea짯men las짯sen. Amit Moo짯ker짯jee, Seni짯or Mana짯ger f체r Media Soft짯ware Solu짯ti짯ons, hat die짯ses Jahr erneut das Media SDK vor짯ge짯stellt und eine Road짯map f체r die wei짯te짯re Ent짯wick짯lung gezeigt.

Mit dem Media SDK m철ch짯te AMD den Ent짯wick짯lern eine ein짯fa짯che Pro짯gram짯mier짯schnitt짯stel짯le (API: Appli짯ca짯ti짯on Pro짯gramming Inter짯face) bereit짯stel짯len, mit der sich Mul짯ti짯me짯dia-Anwen짯dun짯gen erstel짯len las짯sen, die dank hete짯ro짯ge짯nem Com짯pu짯ting effi짯zi짯ent die haus짯ei짯ge짯nen GPUs und APUs nut짯zen. Dabei ste짯hen nicht nur Schnitt짯stel짯len f체r die Ver짯wen짯dung der fest짯ver짯drah짯te짯ten Funk짯ti짯ons짯bl철짯cke Uni짯fied Video Deco짯der (UVD) und Video Codec Engi짯ne (VCE) bereit, son짯dern auch Soft짯ware짯l철짯sun짯gen bei짯spiels짯wei짯se f체r die Nach짯be짯ar짯bei짯tung von Vide짯os (Ent짯rau짯schen, Kan짯ten짯an짯he짯bung, Bild짯sta짯bi짯li짯sie짯rung, usw.).

Das Fun짯da짯ment inner짯halb des Media SDK bil짯det dabei das AMD Media Frame짯work (AMF), was eine platt짯form짯un짯ab짯h채n짯gi짯ge C++ API ist. Zun채chst liegt der Fokus aller짯dings auf der Unter짯st체t짯zung von Win짯dows 7, 8 und 8.1, was auch die 쏮etro-Apps ein짯schlie횩t. Hier짯zu stellt das SDK auf dem AMF basie짯ren짯de Media Foun짯da짯ti짯on Trans짯forms (MFTs) f체r bestimm짯te Anwen짯dungs짯f채l짯le (bei짯spiels짯wei짯se zum Deko짯die짯ren oder Enko짯die짯ren eines Video짯streams) bereit, was der von Micro짯soft defi짯nier짯te Indus짯trie짯stan짯dard f체r Mul짯ti짯me짯dia-Anwen짯dun짯gen inner짯halb der Win짯dows-Betriebs짯sys짯te짯me ist. Soft짯ware짯her짯stel짯ler (ISVs) k철n짯nen dann f체r ihre Anwen짯dun짯gen belie짯bi짯ge MFTs mit짯ein짯an짯der kom짯bi짯nie짯ren. Wenn ein Ent짯wick짯ler sein eige짯nes Mul짯ti짯me짯dia Frame짯work erstellt oder AMD-spe짯zi짯fi짯sche Funk짯tio짯na짯li짯t채짯ten nut짯zen k철n짯nen m철ch짯te, ist auch eine direk짯te Ver짯wen짯dung des AMF m철glich.

Laut AMD kann die짯ses Frame짯work prin짯zi짯pi짯ell auch f체r ande짯re Betriebs짯sys짯te짯me genutzt wer짯den, um bei짯spiels짯wei짯se unter Linux ent짯spre짯chen짯de Kom짯po짯nen짯ten f체r Open짯MAX oder GStrea짯mer zu ent짯wi짯ckeln. Zu Android wur짯de kei짯ne spe짯zi짯el짯le Aus짯sa짯ge get채tigt.

Mit dem ers짯ten Release stellt AMD MFTs bereit, mit denen UVD und VCE zur De- und Enko짯die짯rung von Vide짯os ver짯wen짯det wer짯den k철n짯nen. Au횩er짯dem ist das Video Qua짯li짯ty MFT ent짯hal짯ten, mit denen sich die vom Cata짯lyst Con짯trol Cen짯ter bekann짯ten Algo짯rith짯men zur Vor-/Nach짯be짯ar짯bei짯tung des Video짯ma짯te짯ri짯als zuschal짯ten las짯sen. Zus채tz짯lich steht f체r Anwen짯dungs짯f채l짯le, wo eine beson짯ders nied짯ri짯ge Latenz wich짯tig ist, die AMF-DEM-Biblio짯thek bereit. DEM steht dabei f체r Dis짯play Encode Mode. Die짯se Biblio짯thek nutzt die Hard짯ware짯funk짯tio짯na짯li짯t채t eini짯ger APUs und dedi짯zier짯ter Gra짯fik짯kar짯ten (VCE-DEM), mit der die VCE-Ein짯heit direkt auf die Daten der Dis짯play-Con짯trol짯ler zugrei짯fen kann. Dadurch ste짯hen die Daten sofort f체r die Enko짯die짯rung bereit, was die Latenz stark redu짯ziert. Anwen짯dungs짯f채l짯le f체r VCE-DEM sind bei짯spiels짯wei짯se Screen짯Mir짯ror, Wire짯less Dis짯play und Remo짯te짯de짯sk짯top짯ver짯bin짯dun짯gen, aber auch ande짯re Strea짯ming-Anwen짯dun짯gen k철n짯nen davon profitieren.

Auf sei짯ner Ent짯wick짯ler짯sei짯te stellt AMD eine Samm짯lung an Pro짯gram짯mier짯bei짯spie짯len f체r die Nut짯zung des Media SDKs bereit. Die Pro짯dukt짯sei짯te ist hier zu fin짯den: AMD Media SDK

Den aktu짯el짯len Pla짯nun짯gen zufol짯ge soll noch im ers짯ten Quar짯tal 2014 die sta짯bi짯le Ver짯si짯on 1.0 des Media SDK ver짯철f짯fent짯licht wer짯den. Im drit짯ten Quar짯tal soll dann Ver짯si짯on 1.1 fol짯gen, mit der dann auch direkt das AMF f체rs De-/En짯ko짯die짯ren sowie Bear짯bei짯ten von Videosstreams genutzt wer짯den k철n짯nen soll. Au횩er짯dem stellt AMD die Unter짯st체t짯zung von Mul짯ti-GPU-Sys짯te짯men und Cloud Gam짯ing in Aus짯sicht. Wann wel짯che zus채tz짯li짯chen Betriebs짯sys짯te짯me unter짯st체tzt wer짯den sol짯len, will das Unter짯neh짯men erst zu einem sp채짯te짯ren Zeit짯punkt bekanntgeben.

Bez체g짯lich der Lizenz짯kos짯ten f체r die Nut짯zung des Media SDKs hat sich Amit Moo짯ker짯jee dahin짯ge짯hend ge채u짯횩ert, dass AMD kei짯ne ver짯langt. F체r Soft짯ware짯her짯stel짯ler fal짯len aller짯dings die 체bli짯chen Abga짯ben f체r die Nut짯zung der Codecs (MPEGLA) an. In dem Inter짯view mit Semi짯Ac짯cu짯ra짯te mach짯te Moo짯ker짯jee zudem die Andeu짯tung, UVD und VCE w체r짯den k체nf짯tig signi짯fi짯kan짯te Ver짯bes짯se짯run짯gen erfah짯ren, um Unter짯st체t짯zung f체r neue Codecs und eine h철he짯re Per짯for짯mance zu bie짯ten. N채her ins Detail woll짯te er aber auch hier짯zu noch nicht gehen.

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